Donnerstag, 12.11.26
Hi! Spencer – Support: Deadnotes

Hi! Spencer
Hi! Spencer machen mit „immernie“ ein Album, das nicht nach klaren Antworten
sucht. Es ist ein Album über das Aushalten der eigenen Ambivalenz.
Gefühle sind selten eindeutig. Hoffnung trifft auf Zweifel, Aufbruchsstimmung auf
Heimweh – und manchmal fühlt sich alles gleichzeitig schwer und leicht an. Mit
„immernie“ verbinden Hi! Spencer persönliche Momente mit universellen
Geschichten. Sie erzählen von Sommern, die immer gehen. Und von Tagen, die
niemals kommen. Von Tristesse und Euphorie. Dabei sucht die Band nicht nach dem
entweder oder, sondern lässt Gegensätze nebeneinander stehen. „immernie“ ist die
Erkenntnis, dass Dinge enden. Und dass genau darin ihre Bedeutung liegt.
Musikalisch übersetzen Hi! Spencer dieses Spannungsfeld in Songs, die gleichzeitig
drücken und treiben. „immernie“ ist leise laut, langsam schnell und euphorisch
melancholisch. Strophen dehnen sich spannungsvoll auf, um dann im Chorus zu
platzen. Dabei zeigt die Band einmal mehr, dass sich Indie, Pop, Rock und Punk
nicht widersprechen, sondern gegenseitig anschieben. Treibende Gitarren, warme
Synths und große Melodien verbinden sich zu Songs, die hängen bleiben.
Auch das Artwork greift diese Idee auf: Das zentrale Motiv ist eine zerplatzte
Kaugummiblase – eine Metapher für schwere Leichtigkeit. Für all die Dinge, die
schier endlos scheinen und dann plötzlich zerfallen. Verspielt und rotzig, gleichzeitig
melancholisch und endgültig.
Das hier ist keine dieser Geschichten vom schnellen Durchbruch. Hi! Spencer sind
gewachsen wie eine Kaugummiblase: langsam, stetig, aber mit Druck dahinter. Kein
Hype, kein Abkürzen – sondern durchbeißen, weitermachen, langer Atem. Von
kleinen Kellerklubs, in denen der Schweiß von der Decke tropft, bis auf die großen
Bühnen des Landes. Alles selbst erspielt, alles Zug um Zug. Und genau deshalb hält
das hier auch: weil es nicht aufgeblasen ist, sondern gewachsen. „immernie“ ist der
Moment, in dem sich nichts mehr kleinreden lässt – laut, schillernd und mit Wucht
stellen Hi! Spencer klar: ihre Jahre sind noch lange nicht vorbei.
Die Songs der Band haben mittlerweile millionenfache Aufrufe auf den
Streamingportalen. Nach ausverkauften Clubtouren 2025 durch Deutschland und
Österreich zählt die Band längst zu den gerngesehenen Gästen auf den großen
Festivals, darunter Hurricane, Deichbrand und Highfield.
„immernie“ erscheint am 21.08.2026 auf dem Label Merchcowboy Records. Für alle,
die die Platte live hören wollen, schickt zuendstoff Booking Hi! Spencer im Herbst
2026 deutschlandweit auf Clubtour.
Aufgenommen wurde das Album mit Tobi Schneider im DocMaKlang Studio
Osnabrück. Das visuelle Konzept und Artwork stammen aus der Feder des
Osnabrücker Kreativteams kraem.
Daednotes
Musik ist Alles. Sie ist das Auf und Ab, die Euphorie und Lethargie. Sie tröstet dich, sie ertränkt dich, nur um dich wieder hochzuziehen, dich innig zu küssen und für immer bei dir zu bleiben.
Zwei, die dieses Gefühl tief verinnerlicht haben, sind Darius Lohmüller und Jakob Walheim. Mit einer unerschütterlichen 'Alles oder Nichts'-Mentalität betreiben die zwei Freunde ihre Band THE DEADNOTES.
Getragen von purer Entschlossenheit und Leidenschaft bereisten sie gemeinsam vielfach ganz Europa, standen über 600-mal auf den kleinsten und stetig größer werdenden Bühnen, verkauften mehr und mehr Tonträger, erlebten die besten und die aufreibendsten Momente ihres Lebens, zerstörten sich körperlich wie mental,
verschuldeten sich mehrfach hoch, aber stellten nicht einen Tag in Frage, dass sie zusammen für die die richtige Sache antreten. 2025 zählt das Duo zu den einem der in Europa aktivsten Independent Rock-Acts aus Deutschland.
Mit “Rock ‘n‘ Roll Saviour“ präsentieren THE DEADNOTES, ihr neues Studioalbum, das in Deutschland erstmals über Grand Hotel van Cleef erscheint. Produziert von Bob Cooper in Leeds, UK updaten Darius Lohmüller und Jakob Walheim die audiovisuelle Ästhetik von Künstlern wie Huey Lewis, Tom Petty und dem Rock'n'Roll der 80er-Jahre in unsere moderne Zeit. Stillgestanden hat diese Band wirklich noch nie – Und heute
sind sie ihre eigene Trademark.
So einen Albumtitel muss man erstmal stehen können, denn es gibt unzählige Klischees zur mystischen Vokabel ‘Rock 'n' Roll‘ - Die meisten davon sind abgegriffen und lange nicht mehr zeitgemäß (und waren es eigentlich nie). Doch eine fundamentale Wahrheit dazu gibt es eben auch: Die zu lauten Songs, die viel zu langen Nächte,
die zu wahren Textzeilen im richtigen Moment, dieses Gefühl, das 'Rock 'n' Roll' bedeuteten kann - das kann dich retten, egal was los ist. Es kann dir den Weg zeigen, dich wieder auf die Beine stellen. Und wer es schonmal gespürt hat, weiß, dass das stimmt.
Weil die zerstörerische Kraft des Rock 'n' Roll bereits zu genüge dokumentiert ist (und Darius und Jakob sie schon ausreichend erlebt haben) stellen sie lieber die nicht greifbare, aber dennoch immer spürbare, positive Kraft in den Vordergrund ihres Albums. Für diese beiden Freunde ist es ein Kinderspiel, ihr Album so zu überschreiben.

